Ursprung der Almen in Innervillgraten

Kameliesenalm

Unterstalleralm

Oberstalleralm

Geschichte der Villgrater Almen

Nach dem langen Winter wird im Mai das Vieh wieder ins saftige Grün der Almregionen gebracht.
Da früher mehrere Mitarbeiter an jedem Hof waren (Knechte und Dirnen) war zumindest eine Person mit dem Vieh auf der Alm beschäftigt.
Wenn die Heumadt im Sommer am Hof fertig war, zog auch der Bauer mit "Kind und Kegel" hinauf zur Alm, um dort die Bergwiesen zu mähen. In dieser Zeit wohnten die Bauern in ihren Almhütten auf den verschiedenen Almen.
Wenn die Bergwiesen Ende August alle gemäht waren, zog der Bauer mit Familie wieder auf den Hof zur 2. Heuernte und zum Kornschneiden. Der Senner (Sennerin) blieb noch bis Mitte Oktober mit dem Vieh auf der Alm.

Bauweise: Holzgezimmerte Blockhäuser mit 50 bis 100 m² Raumfläche pro Etage. Im Erdgeschoß ist meistens der Stall für das Vieh und Lager für das Brennholz.

Im 1. Stock ist der Wohnraum (Ursprünglich für die Bauernfamilie während der Sommermonate) mit Küche, 2 bis 4 Schlafzimmer, Raum für Lebensmittel ohne Kühlung ("Milchkastl") und Plumpsklo am Balkon, heute schon teilweise als Spülkloset erweitert.

Ganz wichtig zu wissen:
Auf den Almen von Innervillgraten gibt es keinen Elektrischen Strom, daher auch keine herkömmliche Beleuchtung und keine modernen Küchengeräte.
Es gibt auch keine Heizung, kein Bad oder Dusche. Am Holzherd in der Küche muß das Wasser erst erwärmt werden.
Für Beleuchtung stehen Kerzen und Petroleumlampen zur Verfügung, Gaslampen können mitgebracht werden.